Katholische Pfarrei Herz Jesu Weimar

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Ein halbes Jahr Corona – wo stehen wir?

Wort des Pfarrers

11. Sep 2020 / von Thomas Grubert

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Ein halbes Jahr Corona – wo stehen wir?

 

Es war Jahrhunderte alter Brauch, im Eingangsbereich einer katholischen Kirche eine Schale mit Weihwasser vorzufinden, um sich in Erinnerung an die Taufe damit beim Betreten und Verlassen zu bekreuzigen.

Ende Februar 2020 leerten wir in den Kirchen die Weihwasserbecken aus Sorge, sie könnten Keime oder Viren enthalten, mit denen man sich anstecken kann. Ein eher unscheinbares Detail der Frömmigkeitspraxis, das über Nacht eingestellt wurde und nicht wieder kommen wird, markiert für mich den Anfang einer Geschichte mit Corona, die noch lange nicht zu Ende ist.

Als im März Veranstaltungsverbote erlassen wurden und Gemeindegottesdienste nicht mehr möglich waren, als Ostern vor der Tür stand, da wurden in Windeseile Handreichungen erarbeitet, geistliche Worte der Deutung und Einordnung der Situation geschrieben, digitale Formate auf den Weg gebracht.

Was ist davon geblieben? Was ist mit uns passiert? Eine Zwischenbilanz will versuchen, manch Beobachtungen und Erfahrungen zu reflektieren.

 

Allgemeine Verunsicherung

Das wöchentliche Pfarrblatt von Herz Jesu sieht im September 2020 auf den ersten Blick recht normal aus. Es finden in allen Kirchorten regelmäßig Gottesdienste statt. Nach den Ferien haben Gruppen und Kreise ihre Treffen wieder aufgenommen. Es wird getauft, es werden Jugendliche auf die Firmung vorbereitet, die Gremien tagen und vieles mehr.

All das aber kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass uns das letzte halbe Jahr grundsätzlich verunsichert hat.

Wie oft sind die Fragen schon in den letzten Monaten debattiert worden? Wie wir leben und reisen, wie wir mit der Natur umgehen oder diese mit uns. Wie wir wirtschaften und Waren transportieren. Was uns Kultur bedeutet.

In all diesen Bereichen ist die Unbekümmertheit und das natürliche Grundvertrauen in Begegnungen und Veranstaltungen weg. Gebäude und Räume werden nicht mehr nur nach Fluchttüren bei Feuer angeschaut. Über allem steht die Frage: Macht uns das krank? Bin ich hier gefährdet oder gefährde ich andere?

 

Und ist uns nicht auch der kirchliche Glaube fragwürdig geworden in seiner Verkündigung und in seiner Praxis?

Trägt das, was wir in den vergangenen Jahrzehnten gepredigt, gelesen, gesungen und geglaubt haben?

 

Ich kann aus unserem Gesangbuch das Lied Nr. 833 nicht mehr singen und hören: „Unser Leben sei ein Feist, heut und morgen und an jedem Tag“. Ein flachfrommer Wunsch, der mit den Erfahrungen dieser Zeit nicht in Einklang gebracht werden kann, in der Feste als Hochrisikoveranstaltungen eingestuft und dann eben auch abgesagt wurden.

 

Ob uns Gott in dieser Situation etwas sagen will?

 

Johannes 6,16-20

Als es aber Abend geworden war, gingen seine Jünger zum See hinab, stiegen in ein Boot und fuhren über den See, auf Kafarnaum zu. Es war schon dunkel geworden und Jesus war noch nicht zu ihnen gekommen. Da wurde der See durch einen heftigen Sturm aufgewühlt. Als sie etwa fünfundzwanzig oder dreißig Stadien gefahren waren, sahen sie, wie Jesus über den See kam und sich dem Boot näherte; und sie fürchteten sich. Er aber rief ihnen zu: Ich bin es; fürchtet euch nicht!

 

Verunsichert sind wir auch in der Praxis des Glaubens. Wochenlang gab es keine öffentlichen Heiligen Messen. Das, was als Mittelpunkt kirchlichen Lebens betrachtet wurde, fand hinter verschlossenen Türen statt oder wurde digital vermittelt. Und zum Modus von früher konnte noch nirgends zurückgekehrt werden.

Fragen, die früher nie im Raum standen, werden nun mit den Gottesdiensten verhandelt. Wie viele Menschen lassen wir in die Kirche? Wie groß muss der Abstand sein? Wieviel dürfen wir singen? Ist das Husten des Banknachbarn ansteckend? Sind die Hände des Priesters nicht nur geweihte, sondern auch desinfizierte Hände?

 

Die Vertrautheit, dass ich auch in einer fremden Stadt einfach zur Heiligen Messe gehen konnte und wusste, was kommt, ist verloren gegangen. Einmal muss man sich anmelden, einmal nicht. Dort wird eine Maske verlangt, hier nicht usw. In dieser Verunsicherung bleiben Gemeindemitglieder, die ich bis Februar noch regelmäßig erlebt habe,. auch nach der einsetzenden Lockerung dem Gottesdienst fern,

 

Stabil erwiesen sich liturgische Formate, die einfach, schlicht und in Treue durchgetragen wurden. Da ist das Gebet des Einzelnen in der am Tage offenen Herz Jesu Kirche, da ist das Taizégebet, das ohne merkliche Einschränkung Woche für Woche am Mittwoch in der Kirche stattfindet. Da sind Meditation und Stille im Karmel oder im Pfarrhaus. Wohl dem, der in diesen Zeiten einen Schatz von Gebeten sein eigen nennen kann, aus dem er zu Hause, im Auto, im Wald, in der Kirche schöpfen kann.

 

Mt 6,6

Du aber, wenn du betest, geh in deine Kammer, schließ die Tür zu; dann bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist! Dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten.

 

Verunsichert sind wir auch grundsätzlich dem Mitmenschen gegenüber.

Was vorher schon galt, dass wir dem Neuankömmling im Dorf, dem Zugezogenen, dem Ausländer zumeist mit Skepsis und selten mit offenen Armen und Türen begegneten, weitet sich mit dem Gesundheitsschutz aus auf Familienangehörige, die andernorts leben, auf Nachbarn, die man doch eigentlich gut kennt, auf Freunde, mit denen man gern zusammen kommt. Die Suche nach der passenden Begrüßung oder das Austarieren eines angemessenen Abstandes enthält dann eben doch die Frage: Bringt der Mitmensch mir das Virus an den Hals?

 

Es ist nicht auszuschließen, dass aus der Vorsicht dem Mitmenschen gegenüber, Angst wird und aus Skepsis Fremdenhass und dass das Miteinander in unserer Gesellschaft noch auf eine harte Probe gestellt wird.

 

Verstetigung

Am Anfang musste alles schnell gehen. Verordnungen lösten sich im Wochenrhythmus ab, Digitales wurde ausprobiert, Drucksachen erstellt, Masken zu Hause genäht. Mit der Öffnung wurden dann provisorisch Plätze markiert, Hygienepläne ausgehängt und überteuert Desinfektionsflaschen angeschafft. Was schnell zur ersten Orientierung mit Notizzetteln markiert und mit Baumarktflatterband abgesperrt wurde, konnte jederzeit verändert und auch wieder weggeräumt werden. Spätestens im Herbst ist ja dann alles wieder so wie früher, dachten wir.

Nun lässt sich eine Verstetigung des Krisenzustandes beobachten mit dem (bedrückenden) Signal: Das kann noch lange dauern. Die Verordnungen wechseln nicht mehr wöchentlich, sondern werden mit kleinen Änderungen einfach nur noch verlängert. Die provisorischen Zettel in der Kirche sind bedruckten Aufklebern und ordentlichen Zetteln zur Dokumentation gewichen. Kaum noch sieht man einfache Desinfektionsflaschen, dafür immer mehr säulenartige Desinfektionseinheiten mit Tropfschutz und ordentlicher Beschriftung.

Wir leben mehr und mehr mit dem Coronavirus, so wie wir auch mit anderen Krankheitsgefahren leben. Tritt eine schleichende Gewöhnung an Einschränkungen und veränderte Umgangsweisen ein?

Die zunehmende Laxheit beim Einhalten der vielen Coronaeinschränkungen kann auch als Rückkehr aus dem Panikmodus gedeutet werden.

Was in diesem Prozess alles an Gutem und Schlechtem auf der Strecke bleibt, wird erst der Rückblick in einigen Jahren zeigen.

 

Joh 5,2-8

In Jerusalem gibt es beim Schaftor einen Teich, zu dem fünf Säulenhallen gehören; dieser Teich heißt auf Hebräisch Betesda. In diesen Hallen lagen viele Kranke, darunter Blinde, Lahme und Verkrüppelte. Dort lag auch ein Mann, der schon achtunddreißig Jahre krank war. Als Jesus ihn dort liegen sah und erkannte, dass er schon lange krank war, fragte er ihn: Willst du gesund werden? Der Kranke antwortete ihm: Herr, ich habe keinen Menschen, der mich, sobald das Wasser aufwallt, in den Teich trägt. Während ich mich hinschleppe, steigt schon ein anderer vor mir hinein. Da sagte Jesus zu ihm: Steh auf, nimm deine Liege und geh! 9 Sofort wurde der Mann gesund, nahm seine Liege und ging.

  

Die Maske – ein Amulett

Während ein Mund-Nasen-Schutz im asiatischen Kulturraum längst etabliert war, begann in Deutschland im März eine Diskussion über das Tragen einer Maske. Jena war die erste deutsche Großstadt, die am 31.3. einen Erlass dieser Art in Kraft setzte. Die Reaktionen darauf fielen heftig aus: „Unnötiges Vorpreschen, übertrieben, nutzlos“. Als ich mich Anfang April ohne entspreche Vorschrift mit einem Mund-Nasen-Schutz im öffentlichen Raum Weimars bewegte, wurde ich angestarrt, als sei ich ein Aussätziger und trage das Virus erkennbar für alle im Gesicht. In Thüringen wurde das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ab dem 24.4. verordnet. Ein halbes Jahr später ist die Maske im Gesicht zum Symbol der Coronakrise geworden. Der Mund-Nasen-Schutz ist längst nicht mehr selbstgenähtes modisches Accessoire, er ist ideologisch aufgeladen.

 

Die einen macht die Maske krank. Sie können nicht atmen, sie können nicht sozial agieren, es wird ihnen übel, wenn sie eine Maske nur sehen oder selbst aufsetzen müssen. Sie fühlen sich zudem eingeschränkt in den verfassungsmäßig garantierten Grundrechten unseres Landes. Also skandieren sie: „Die Maske muss weg! Merkel muss weg!“ Denn die Maske macht nicht nur den Einzelnen, die Maske macht ein Land krank.

 

Die andern können nicht genug Maske kriegen und wünschen sich ein Tragen wo immer man mit Menschen zusammentrifft. Sie fühlen sich sicher, wenn sie die Maske in der Öffentlichkeit nur sehen und geraten in Unruhe, wenn einer und sei es nur versehentlich oder für einen kurzen Moment aus der Reihe tanzt.

So schnurrt der Inhalt aller Gegen-Gegen-Coronamaßnahmen-Demonstrationen auf den nur undeutlich zu verstehenden Ruf zusammen: „Maske auf! Nazis raus.“

Die Maskenpflicht wird als wirksames Heilmittel betrachtet und wer beim Betreten eines Raumes für die fünf Sekunden bis zum Platz keine Maske aufhat, wird im besten Falle mit strafenden Blicken im schlimmsten Fall mit Ordnungsgeld belegt. Es kommt einem vor, als sei die Schwelle mit einem bösen Zauber belegt, den nur der Mund-Nasen-Schutz wirksam abhält.

 

Gegner und Befürworte sind im Grunde beides Maskengläubige unterschiedlicher Konfessionen.

Es ist nicht das Virus, es ist die Maske, die krank macht, missionieren die einen – Es ist die Maske der momentan wirksamste Schutz vor Corona, predigen die anderen. Dass sich beide Maskenkonfessionen versöhnen, ist noch nicht in Sicht, eher dass um die Maske weiter verbissen gekämpft wird.

Verbale und emotionale Abrüstung im Hinblick auf die überzogenen Erwartungen und Befürchtungen an die Maske tut auf beiden Seiten der Maskengläubigen not.

 

Denn die überzogene Fixierung auf die Maske kommt dem Glauben an Amulette nah, wonach Dingen, die am Körper getragen werden, besondere Mächte zugesprochen werden – nämlich Schaden abzuwehren oder um dem Körper Heilkräfte gegen das Böse zufließen zu lassen. Ein Amulett funktioniert, solange die Menschen glauben, dass ein Amulett funktioniert.

Besonders an der Schwelle des Mittelalters zur Neuzeit glaubten die Menschen an die Kraft der Amulette.

Die Maske ist in den aufgeheizten Debatten das Amulett unserer Tage und es gibt weniger Aufklärung und Vernunft als lange Zeit geglaubt.

 

 

Echokammern

Ende Mai, Anfang Juni wurde in einer ersten Reflexion auf die vergangenen Monate von mehreren Seiten ein Schweigen der Kirche thematisiert.

Mit Ausnahme des Papstes der allein vor dem Petersdom in Rom Ende März betete, habe man wenig wahrgenommen.

Hat denn die Kirche zu dem ganzen nichts zu sagen? Was soll diese auffallende Stille?

Wo waren die Bischöfe, die Pfarrer, wo war das Wort der Kirche in dieser Zeit? Wieso sitzen in den Talkshows die Virologen als Zeitdeuter und nicht die Philosophen und Theologen?

Ich war über diese Art der Kritik verwundert, hatte ich doch den Eindruck, selten wurde in den vergangenen Jahren in der Kirche so schnell so viel verfasst, verkündet, veröffentlicht wie am Anfang der Coronakrise. Fast jede Gemeinde legte Pfarrblätter auf mit deutenden Worten, allerorten waren „Predigten to go“ im Netz zu finden oder als Handreichung an die Kirchtüren gehängt.

Der Bischof schrieb von Mitte März mehrere Briefe an die Gläubigen des Bistums, die Kirchenleitungen der katholischen, evangelischen, orthodoxen Kirche verfassten schon Ende März ein gemeinsames Wort.

Es gab Stellungnahmen zur Triage, es wurde sofort heftig über die „Geistermessen“ ohne Gemeinde diskutiert.

Zu Ostern gab es für ganz Deutschland von evangelischer und katholischer Seite ein gemeinsames Wort.

Und der Benediktiner Anselm Grün hatte schon am 24. März ein Buch auf dem Markt: „Quarantäne! Eine Gebrauchsanweisung. So gelingt friedliches Zusammenleben zu Hause“.

Was von all dem bleibt? Der Kirche hat's die Sprache verschlagen und sie hat stillschweigend hingenommen, was uns allen widerfuhr.

 

Der Vorwurf der sprachlosen Kirche verweist für mich auf einen viel grundlegenderen Befund – den der Echokammern. Wir hören, was wir hören wollen und nehmen nicht wahr, was andernorts gedacht, gesprochen, geschrieben wird. Ganz meiner Meinung teile ich nur das, was meine eigene Sicht auf die Welt verstärkt, sozusagen ein Echo erzeugt und andere Stimmen übertönt. Wen wundert, dass die Kopfhörer, die Menschen in der Öffentlichkeit tragen, immer größer und schallgedämpfter sind. 

 

Das kirchliche Wort vom Pfarrer, über den Bischof, über den Theologen an der Uni bis hin zur Bischofskonferenz wird offensichtlich im Land kaum gehört, überhört, nicht mehr wahrgenommen. Es bleibt unbeachtet und folgenlos in den binnenkirchlichen Medien. Dem im Schaukasten ausgedruckten Brief des Bischofs schenkt die Öffentlichkeit so wenig Beachtung wie einer auf katholisch.de geführten Diskussion. Die Homepage eines Bistums oder einer Gemeinde wird mehr oder weniger von den Hardcorejüngern aufgerufen und die Algorithmen bei Facebook spülen einem Christen nicht automatisch die Krisendeutung einer Theologin der Uni Münster in den Newsfeed.

 

Fazit: Unter den Kopfhörern im Land erklingt lauter eher die Stimme eines schrägen Querdenkers als die von Bischof Marx oder Bischof Bedford-Strohm.

 

Für ein miteinander Reden müssten zwei, die sich im offenen Raum begegnen, die Kopfhörer absetzen und aus ihrer Echokammer heraustreten. Will man das überhaupt, fragt, wer die verhärteten und unmöglich gewordenen Gespräche mit Anhängern von Verschwörungstheorien erlebt.

 

Lk 21,8

Jesu antwortete: Gebt Acht, dass man euch nicht irreführt! Denn viele werden unter meinem Namen auftreten und sagen: Ich bin es! und: Die Zeit ist da. - Lauft ihnen nicht nach!

 

 

Ausblick

Mit dem Rückblick auf die vergangenen Monate verbindet sich ein Ausblick auf den Herbst und Winter, der momentan mehr Fragen als Antworten enthält.

Fragen, die unser Gemeindeleben im Besondern betreffen, sind die nach Advent und Weihnachten.

 

Wie kann das werden in diesem Jahr, wenn Abstandsregeln eingehalten werden sollen? Christmette im Pfarrgarten? Krippenspiel auf einer Bühne in der Stadt?

Im Austausch mit den anderen Kirchen in der Stadt und mit den Nachbarpfarreien im Bistum wird sich erst in den nächsten Wochen abzeichnen, in welcher Form Weihnachtsgottesdienste gefeiert werden. Ausfallen tun sie auf keinen Fall.

 

Wie die Kultur ins Laufen kommt, beschäftigt viele im Land. Für unsere Kirche gilt das besonders im Hinblick auf die Chöre. Wo und wie kann für Gottesdienste und Konzerte geprobt werden, wie kann Mitgestaltung in der Liturgie mit Abstand aussehen? Viele Chöre im Land liegen wie auf einer Krankenstation im Koma  – mögen sie recht bald erwachen.

 

Mit den Erfahrungen in den Knochen stellt sich weiterhin die Frage: Wozu überhaupt Kirche? Was verkündigen wir wie? Wie helfen wir wo? Was feiern wir wann und wie?

- Martyria, Diakonia, Liturgia. Die Grundvollzüge der Kirche bleiben, aber ihre Gestalt verändert sich notwendigerweise. Die Sakramentenvorbereitung beispielsweise ist anders als vor einem Jahr. Und wird manch Ausgefallenes der letzten Monate tatsächlich vermisst?

 

Schließlich ist die Frage, ob Corona auch weiterhin im kirchlichen Leben alles überlagert und die Debatten um die Aufarbeitung des Missbrauchsskandal, über das Verhältnis von Mann und Frau in der Kirche, über Macht und Teilhabe, über die Struktur klammheimlich von der Agenda nimmt oder diese auf einem anderen Erfahrungshorizont fortgeführt werden.

 

In all den Fragen und bleibenden Unsicherheiten finde ich Halt in den zeitlosen Verheißungen der Heiligen Schrift.

 

Offenbarung, 21,3-4

Seht, die Wohnung Gottes unter den Menschen! Er wird in ihrer Mitte wohnen und sie werden sein Volk sein; und er, Gott, wird bei ihnen sein.  Er wird alle Tränen von ihren Augen abwischen: Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal. Denn was früher war, ist vergangen.

 

 

   Pfr. Timo Gothe

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