Johann Nepomuk Hummel (1778-1837)

Johann Nepomuk Hummel
Johann Nepomuk Hummel war ein österreichischer Komponist und galt als einer der bedeutendsten Pianisten seiner Zeit.
Im Jahr 1819 trat er die Stelle als Hofkapellmeister in Weimar an. Hier wirkte er auch als Musiklehrer der 1811 geborenen Augusta von Sachsen-Weimar-Eisenach, der späteren ersten Deutschen Kaiserin.
Die Familie Hummel lebte in der Marienstraße auf der gegenüberliegenden Straßenseite des Großen Jägerhauses, in dessen Toreinfahrt ein Betsaal für die katholische Gemeinde eingerichtet worden war.
In einer Aufzeichnung des damaligen Pfarrers Kaspar Diesing vom 3. September 1847 findet die Stiftung eines Jahrgedächtnisses (jährlicher Gedenk-Gottesdienst) „für den verlebten Kapellmeister Hummel“ Erwähnung. In demselben Schriftstück beschreibt Diesing die Stifter eines Gemäldes für den Betsaal gegenüber des Hummel´schen Wohnhauses: „…der Hofmaler Jagemann ein von ihm gemaltes lebensgroßes Bild, den hl. Johannes den Täufer, zu welchem der Kapellmeister Hummel den Goldrahmen, welcher 50 Th. gekostet haben soll, anfertigen ließ“.
Hummel war verheiratet mit Eva Elisabeth Röckel, einer Sängerin, der der Komponist Ludwig van Beethoven das Klavierstück Für Elise zugeeignet hatte.
Die letzte Ruhestätte des Hofkapellmeisters Johann Nepomuk Hummel und seiner Frau Elisabeth befindet sich auf dem Historischen Friedhof in Weimar.