Clemens Wenzeslaus Coudray (1775-1845)
Clemens Wenzeslaus Coudray war ein deutscher Architekt des Klassizismus. Er arbeitete von 1804 bis 1816 als Hofarchitekt in Fulda und von 1816 bis zu seinem Tod 1845 als Oberbaudirektor des Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach. Dabei prägte er das Stadtbild Weimars durch zahlreiche Bauten maßgeblich. Geheimrat Johann Wolfgang Goethe war ein guter Freund Coudrays, der ihn bei Planungsschwierigkeiten unterstützte. Coudrays Hauptaufgabe bestand in der Planung von Gebäuden bis hin zu ganzen Straßen und Plätzen wie dem Bad Berkaer Marktplatz. Die zweite Hauptaufgabe seiner Arbeit in Weimar bestand in der Erstellung und Entwicklung von Vorschriften, Verordnungen und Anweisungen für das Bauwesen. Coudrays Arbeiten in diesem Bereich waren wegweisend. Eine Vielzahl der aktuell in Deutschland geltenden Vorschriften im Bauwesen enthalten noch immer Elemente, die Coudray entwickelte.
In der Chronik der Pfarrei Weimar ist verzeichnet, welchen Auftrag Coudray zum Wohl der Kirchengemeinde erhielt:
„Als durch den Wiener Congreß die Weimar. Lande zum Großherzogtum erhoben wurden und sich auch die Zahl der Katholiken durch neue Landesteile vergrößerte, gab der Großherzog Carl August dem damal. Oberbaudirektor Coudray, der selbst Katholik war, den Auftrag, im Jägerhaus für die hies. Katholiken einen Betsaal einzurichten.“ (Nikolaus Roth, 1903)
Coudray liegt auf dem Weimarer Historischen Friedhof begraben.
In der Chronik der Pfarrei Weimar ist verzeichnet, welchen Auftrag Coudray zum Wohl der Kirchengemeinde erhielt:
„Als durch den Wiener Congreß die Weimar. Lande zum Großherzogtum erhoben wurden und sich auch die Zahl der Katholiken durch neue Landesteile vergrößerte, gab der Großherzog Carl August dem damal. Oberbaudirektor Coudray, der selbst Katholik war, den Auftrag, im Jägerhaus für die hies. Katholiken einen Betsaal einzurichten.“ (Nikolaus Roth, 1903)
Coudray liegt auf dem Weimarer Historischen Friedhof begraben.