Anton Hohmann (1811-1886)
Aufgrund eines bischöflichen Dekretes und „auf geschehene Allerhöchste Präsentation Sr. Königlichen Hoheit des Allerdurchlauchtigsten Großherzogs“ wurde Anton Hohmann die Pfarrei Weimar und Jena im Jahr 1852 verliehen.
Während der Amtszeit Pfarrer Hohmanns wuchs die katholische Kirchengemeinde in Weimar deutlich. Der Betsaal im Jägerhaus (heute Seminargebäude der Bauhaus-Universität), dessen Ausgestaltung von Clemens Wenzeslaus Coudray besorgt und der unter großer (auch finanzieller) Anteilnahme des Großherzogs Carl August eingeweiht wurde, war längst zu klein geworden.
Anton Hohmann – wiewohl Zeit seines Lebens kränklich und körperlich schwach – war ein unermüdlicher Seelsorger und den Menschen unvoreingenommen zugewandt. Im „Silbernen Zeitalter“ Weimars fanden die Bewohner der Stadt in ihm einen Geistlichen, der sich in liebevoller Zuwendung der Sorgen der ihm Anvertrauten annahm. Dabei gelang es Pfarrer Hohmann, unabhängig von Stand und Ansehen jeden Einzelnen in seinen Anliegen ernst zu nehmen. Ob eine russische Fürstin oder eine einfache Magd, ein Hofkapellmeister oder Kutscher zu ihm kamen – alle fanden Gehör. Zu Bischof Georg von Kopp in Fulda pflegte er ein herzliches Verhältnis. Seine Offenheit und Mühe in der Seelsorge ließ die katholische Kirchengemeinde Weimars in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts lebendig und groß werden. 1870 zählte die Weimarer Gemeinde 700 Mitglieder.
Bereits im Jahr 1863 hatte Pfarrer Hohmann (unterstützt durch den Großherzoglichen Gesandten Baron von Minckwitz) mit Sammlungen für einen Kirchenneubau begonnen. Papst Pius IX. und Staatssekretär Kardinal Antonelli gehörten zu den ersten Spendern. Fast alle katholischen Fürsten Deutschlands und Österreichs (hier vor allem das Habsburgische Kaiserhaus) beteiligten sich an den Baukosten. Franz Liszt überließ „seinem“ Pfarrer Hohmann („mon curé“) 100 Taler. Parallel zu den Sammlungen begannen die Planungen zum Kirchenbau. Über diesen Planungen und Genehmigungsverfahren starb Pfarrer Hohmann am 13.12.1886.
Während der Amtszeit Pfarrer Hohmanns wuchs die katholische Kirchengemeinde in Weimar deutlich. Der Betsaal im Jägerhaus (heute Seminargebäude der Bauhaus-Universität), dessen Ausgestaltung von Clemens Wenzeslaus Coudray besorgt und der unter großer (auch finanzieller) Anteilnahme des Großherzogs Carl August eingeweiht wurde, war längst zu klein geworden.
Anton Hohmann – wiewohl Zeit seines Lebens kränklich und körperlich schwach – war ein unermüdlicher Seelsorger und den Menschen unvoreingenommen zugewandt. Im „Silbernen Zeitalter“ Weimars fanden die Bewohner der Stadt in ihm einen Geistlichen, der sich in liebevoller Zuwendung der Sorgen der ihm Anvertrauten annahm. Dabei gelang es Pfarrer Hohmann, unabhängig von Stand und Ansehen jeden Einzelnen in seinen Anliegen ernst zu nehmen. Ob eine russische Fürstin oder eine einfache Magd, ein Hofkapellmeister oder Kutscher zu ihm kamen – alle fanden Gehör. Zu Bischof Georg von Kopp in Fulda pflegte er ein herzliches Verhältnis. Seine Offenheit und Mühe in der Seelsorge ließ die katholische Kirchengemeinde Weimars in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts lebendig und groß werden. 1870 zählte die Weimarer Gemeinde 700 Mitglieder.
Bereits im Jahr 1863 hatte Pfarrer Hohmann (unterstützt durch den Großherzoglichen Gesandten Baron von Minckwitz) mit Sammlungen für einen Kirchenneubau begonnen. Papst Pius IX. und Staatssekretär Kardinal Antonelli gehörten zu den ersten Spendern. Fast alle katholischen Fürsten Deutschlands und Österreichs (hier vor allem das Habsburgische Kaiserhaus) beteiligten sich an den Baukosten. Franz Liszt überließ „seinem“ Pfarrer Hohmann („mon curé“) 100 Taler. Parallel zu den Sammlungen begannen die Planungen zum Kirchenbau. Über diesen Planungen und Genehmigungsverfahren starb Pfarrer Hohmann am 13.12.1886.