Geschichte der Kirchengemeinde Bad Berka
Blankenhain
In Schloss Tonndorf fanden seit dem 17. Jahrhundert Gottesdienste statt. Anfänglich kamen dazu aus Erfurt Augustinereremiten, später sorgten sich Benediktiner des Erfurter Petersberges um die gottesdienstlichen Handlungen.
Seit 1685 fanden in der Schlosskapelle Blankenhain monatlich Gottesdienste statt. Dazu kamen Augustinereremiten aus Erfurt. Seit 1819 versorgte der Pfarrer von Weimar das Gebiet von Blankenhain. Durch den Fortzug vieler Katholiken schrumpfte die Gemeinde so sehr, das 1875 der Gottesdienst aufhörte. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde eine Seelsorgestelle eingerichtet, die zunächst durch die Pfarrei Weimar, ab 1968 dann durch die neue Pfarrei Bad Berka versorgt wurde. Bereits seit 1816 nutzten die Katholiken die St.-Anna-Kirche mietweise. 1970 konnte diese Kirche käuflich erworben und neu gestaltet werden.
Seit 1685 fanden in der Schlosskapelle Blankenhain monatlich Gottesdienste statt. Dazu kamen Augustinereremiten aus Erfurt. Seit 1819 versorgte der Pfarrer von Weimar das Gebiet von Blankenhain. Durch den Fortzug vieler Katholiken schrumpfte die Gemeinde so sehr, das 1875 der Gottesdienst aufhörte. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde eine Seelsorgestelle eingerichtet, die zunächst durch die Pfarrei Weimar, ab 1968 dann durch die neue Pfarrei Bad Berka versorgt wurde. Bereits seit 1816 nutzten die Katholiken die St.-Anna-Kirche mietweise. 1970 konnte diese Kirche käuflich erworben und neu gestaltet werden.
Kranichfeld
Die Gemeindegeschichte Kranichfelds ist sehr wechselhaft: Bereits seit 1172 in Ober- und Niederkranichfeld geteilt, gehörte ein Teil des Gebietes zu Sachsen-Meinigen und damit zum Bistum Würzburg, der andere Teil fiel an Sachsen-Weimar-Eisenach und damit an das Bistum Fulda. Seit 1904 gehörte Kranichfeld zwar offiziell zur Pfarrei Weimar, wurde jedoch „ex caritate“ immer von Blankenhain aus pastoral versorgt. Im Jahr 1948 wurde ein regelmäßiger Gottedienst eingerichtet, der seit 1955 in einer eigens dafür umgebauten Kapelle (St. Michael) stattfindet.
Bad Berka
Seit 1820 gehörte Bad Berka mit seiner Umgebung zur Pfarrei Weimar. In einer Kapelle (Mariä Himmelfahrt), die 1918 errichtet wurde und 1960 einen Erweiterungsumbau erlebte, fanden eigene Gottesdienste statt, seit 1930 auch in der Heilstätte München bei Tannroda. Bedingt durch den längeren Aufenthalt vieler Katholiken in der Lungenheilstätte Bad Berka wurde 1948 eine eigene Seelsorgestelle eingerichtet. Im Jahr 1968 erfolgte die Abtrennung von Weimar und die Errichtung einer Pfarrei.
Seit 2008 ist die Filialgemeinde „St. Marien“ mit den Orten um Bad Berka, Blankenhain und Kranichfeld in die Pfarrei Weimar eingegliedert.
Seit 2008 ist die Filialgemeinde „St. Marien“ mit den Orten um Bad Berka, Blankenhain und Kranichfeld in die Pfarrei Weimar eingegliedert.