2021-02-20 16:41
von Timo Gothe
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Das Edith-Stein-Kreuz in Weimar Schöndorf

Stell dich unter das Kreuz

Die Edith-Stein-Freunde der Gemeinde Herz Jesu Weimar haben sich 2021 vorgenommen, über die Fastenzeit und das Edith-Stein-Kreuz von Lukas Ruegenberg OSB nachzudenken. Das Kreuz war ein Geschenk des Künstlers an das Karmelitinnenkloster St.Teresa in Weimar Schöndorf, welches 2020 nach 25jährigem Wirken aufgelöst wurde. Eine Christliche Gemeinschaft bringt neues Leben in die verlassenen Gemäuer. Geblieben ist die Kreuzinstallation in der Kapelle als ein Ort des Gebetes, der Meditation, des Rückzuges, der Stille… Diese Kapelle ist öffentlich zugängig: Glockenhof, Edith-Stein-Str.1, 99427 Weimar Schöndorf.


Wer war Edith Stein?
Edith Stein - geboren am 12.Oktober 1891 in Breslau, ermordet am 9.August 1942 im KZ Auschwitz - war eine herausragende Persönlichkeit des 20. Jahrhunderts. Geborene Jüdin, anerkannte Philosophin, entschiedene Christin. Sie wurde 1922 getauft und trat 1933 in ein Karmelkloster ein. In der Zeit der Naziherrschaft wurde sie als Jüdin und Christin Opfer. In der katholischen Kirche wird sie als Heilige und Märtyrerin verehrt.

Der Künstler-Mönch Lukas Ruegenberg OSB
Lukas Ruegenberg OSB –  geboren am 21.Juli 1928 in Berlin -  ist Benediktinerbruder in der Mönchsgemeinschaft von Maria Laach, Sozialarbeiter in der Jugendarbeit, Bilderbuchillustrator und Schriftsteller. Vor seinem Eintritt in den Benediktinerorden im Jahr 1951 studierte er an der Kunstakademie in Berlin. Er war Schüler von Schmidt-Rottluff und hatte Verbindung zum Künstlerverein „Die Brücke“. Bruder Lukas setzt sich engagiert mit dem Holocaust, mit Antisemitismus und dem Dritten Reich auseinander, beschäftigt sich mit religiösen Themen und gesellschaftlichen Problemen.

Auf der Suche nach einem Zeichen - Sr. Hildegard Lermer, Gründerin und langjährige Leiterin des Karmel in Weimar

Die Farben der Fastenzeit - Marietta Wachholz, Edith-Stein-Freunde,Religionslehrerin

Wie vom Blitz getroffen – Steffi Engelstädter, Edith-Stein-Freunde

Karmelitin mit dem Judenstern - Brigitte Fietzek, Edith-Stein-Freunde

Der Berg über der Stadt - Frank Fritsch, Edith-Stein-Freunde,Religionslehrer

 

Mit diesem Projekt wollen wir einen Aufbruch wagen. Man kann etwas tun, wir sind noch da, wir sind für euch da. Wir alle können nachdenken und handeln, etwas entwickeln und nach vorn schauen.

Wir wollen uns in diesen schwierigen Zeiten bemerkbar machen. Viele fühlen sich eingeengt, vermissen soziale Kontakte, den Händedruck, die Umarmung, das freie Gespräch und das Lächeln im Gesicht der Anderen ohne Maske. Arbeitslosigkeit droht. Schlimmer noch schwere Krankheit, Tod. Nicht zu vergessen die psychischen Folgen wie Mutlosigkeit, Aggression und Depression.

Wir können aus der Dunkelheit des Kreuzweges in die Helligkeit und Freude der Auferstehung blicken. Das wünschen wir unserer Gemeinde, den Bürgern der Stadt und unseres Landes – und allen Menschen der Welt.

Jeder wird seine eigene Sicht auf die Texte und das Kreuz haben. Es gibt die Möglichkeit zu reagieren, Eindrücke, Anregungen und auch konstruktive Kritik zu äußern – bitte an das

Pfarrbüro Kath. Gemeinde Herz Jesu

Paul-Schneider-Str.3 , 99423 Weimar

oder

E-Mail: pfarramt@herzjesu-weimar.de

Kennwort: Edith-Stein-Kreuz

 

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Katholisches Pfarramt
Herz Jesu Weimar

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